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Finanzbericht für die Woche vom 8. März 2010
Rückschau und Vorschau
Die Finanzmärkte schätzten den Start des ersten von geokosmischen Signaturen stark besetzten Zeitfensters dieses neuen Jahres. Vielleicht hat dies damit zu tun, dass der erste Teil von Aspekten der Venus geprägt ist. Wie bereits besprochen, löst die Venus das sich entfaltende T-Quadrat zwischen zuerst Uranus, dann Saturn und Pluto vom 3.-11. März aus. Treasuries und Gold bildeten unter dem ersten Aspekt ein Mehrwochenhoch, als die Venus am Mittwoch, 3. März, in Konjunktion mit Uranus stand. Aktienbörsen, Silber und Rohöl setzten ihre Aufwärtsbewegung hingegen bis zum Freitag fort.
Das technische Bild sieht recht positiv aus. Dies ist allerdings ganz allgemein der Fall, wenn die Märkte im Zusammenhang mit einer länger dauernden Periode intensiver geokosmischer Aktivitäten nach oben streben. Dazu vermerkten wir letzte Woche: „Alles in allem war der Februar für die Aktienbörsen, Rohöl und Edelmetalle ein wenig bedeutsamer Monat nach den Tiefs vom 5. Februar. Nun kommt jedoch der März, welcher einige Bewegung bei den geokosmischen Konstellationen anzeigt, die weitaus bedeutsamer sein könnten als das, was sich im Februar beobachten liess.“
Kurzfristige geokosmische Signaturen
Diese Woche ist aus verschiedenen, letzte Woche aufgeführten Gründen signifikant. Venus steht am Sonntag, 7. März, im Trigon zum Mars, womit ein weicher und harmonischer Aspekt sein Ende nimmt. Am Dienstag, 9. März, tritt sie in Opposition zum Saturn und am 11. März ins Quadrat zum Pluto. Diese letzten zwei Signaturen beinhalten Sorgen hinsichtlich der weiterhin ausufernden Schuldenexplosion rund um die Welt und der zunehmenden Gefahr einer Zahlungsunfähigkeit einzelner Staaten.
Diese Woche ist aber auch deshalb signifikant, weil der Mars seine rückläufige Bewegung am Mittwoch, 10. März, beendet. Die Station findet auf 0 Grad Löwe im Trigon zur Venus statt, welche vom Fische- ins Widderzeichen tritt. Dies ist eine „leidenschaftliche“ Konstellation, welche anzeigt, dass die Menschen intensive Gefühle oder Ueberzeugungen haben, für die sie bereit sind zu kämpfen. Mit dem stationären Mars neigen jedoch die versöhnlichen Wünsche der Venus dazu, durch die aggressive und fordernde Natur des Mars und des Widderzeichens übertönt zu werden. Damit könnten wir in dieser Woche an den Aktienbörsen ein erhöhtes Handelsvolumen beobachten, mit starken Preisausschlägen, ganz besonders an den Warenmärkten.
Als der Mars am 20. Dezember zu einer rückläufigen Bewegung ansetzte, wurde im US-Senat die Gesundheitsreform durchgewinkt. Kurz danach ging sie allerdings unter. Jeder schien sie aufzugeben. In dieser Kolumne wurde jedoch suggeriert, dass sie nicht tot ist, sondern lediglich durch die rückläufige Marsperiode gebremst wurde. Tatsache ist, dass sie nicht nur zum Leben wiedererweckt wird, sondern auch innerhalb der nächsten paar Wochen Gesetz werden könnte.
In „The Ultimate Book on Stock Market Timing, Vol. 3: Geocosmic Correlations to Trading Cycles” sind Studien aufgeführt, welche anzeigen, dass der direktläufig werdende Mars – nicht die Mars-Rückläufigkeit – eine hohe Korrelation zu zyklischen Kulminationen an Aktienmärkten innerhalb von sieben Handelstagen zeigt. Nun befinden wir uns in diesem Zeitband, und die Aktienbörsen steigen tatsächlich auf neue Monatshochs. So wie in Zeiten, während welchen Merkur und Venus stationär werden, einem Wechsel der Psychologie der Investoren und der wirtschaftlichen Policys entsprechen, trifft dies auch auf den Mars zu. Allerdings haben diese Veränderungen häufig mehr mit einem Wechsel der politischen oder militärischen Strategie zu tun, welcher aber wiederum die Finanzmärkte tangieren kann.
Ein weiterer Aspekt mag von Interesse sein: Im Zusammenhang mit dem rückläufigen Mars spreche ich häufig vom „Falkland Inseln“-Aspekt. Sie mögen sich zurückerinnern, als im Februar-Mai 1982, als der Mars rückläufig war, Argentinien die Falkland Inseln besetzte, welche zu Grossbritannien gehörten. Zu jener Zeit wurde mir das Prinzip klar, dass Aggressionen, die unter rückläufigem Mars gestartet werden, normalerweise misslingen und der Aggressor zum Verlierer wird. So erlebte Argentinien damals eine beschämende Niederlage. Unter dem gegenwärtigen rückläufigen Mars sind die Falkland Inseln interessanterweise wieder Gegenstand eines Disputs zwischen Grossbritannien und Argentinien.
Längerfristige Gedanken
„Das Weisse Haus behauptet, dass trotz negativer Umfragewerte die Amerikaner die Massnahme (Gesundheitsreform) mögen werden, wenn sie zum Gesetz erhoben wird.“ - Wall Street Journal (Titelblatt), 4. März 2010
Darin liegt aber gerade das Problem. Es ist nicht so, dass die Amerikaner nicht wollen, dass eine Gesundheitsreform zum Gesetz erhoben wird. Gemäss Umfragen wollen sie dies tatsächlich. Sie wollen jedoch nicht, dass diese Gesundheitsreform – in der Form, wie sie gegenwärtig vorliegt – zum Gesetz wird, und sie wollen auch nicht, dass ihnen die Regierung erzählt, sie würden die Reform später mögen, auch wenn sie sie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verstehen. Das Problem ist dabei die „Arroganz“, mit welcher diese Administration versucht, Dinge durchzuboxen – die Idee, dass unabhängig davon, was das Volk meint, sich das Weisse Haus in einer Weise verhält, wie „Vater weiss es besser“.
Genau so wenig wie die Demokraten auf das Volk zu hören scheinen, tun es jedoch die Republikaner. Trotz der Tatsache, dass die meisten Amerikaner eine Gesundheitsreform wünschen, sind die Republikaner von der Idee besessen, nichts geschehen zu lassen. Damit bekommen sie den Ruf, die Partei zu sein, die aus irgendeinem Grunde immer „Nein“ sagt. So beobachten wir gegenwärtig das Spektakel einer Macht, die gegen den kollektiven Willen etwas durchboxen will (die Demokraten), der sich die sprichwörtliche Unbeweglichkeit der Republikaner entgegensetzt. Dies führt zu einer Sackgasse.
Mundanastrologisch lässt sich diese Periode des „Stillstands“ und „Kollapses“ der Opposition zwischen Saturn und Uranus (2008 – 2010) zuschreiben. Zunächst gab es aufgrund des Studiums der Mundanastrologie die Hoffnung, dass die Zeit des Stillstandes mit dem Uebertritt von Saturn ins Waagezeichen zu Ende gehen könnte. Schliesslich gilt Saturn in der Waage als „erhöht“. Sowohl Saturn als auch das Waagezeichen fördern Werte wie Fairness und Gerechtigkeit, was Versuche begünstigt, einen Weg zu finden, der von entgegengesetzten Seiten gutgeheissen werden kann. Saturn in Waage hat aber auch eine Schattenseite. Er kann „grossen“ Veränderungen oder der Tendenz, die „richtige Balance“ zu finden, Widerstand entgegensetzen. Als Resultat passiert aus der Angst, ein Ungleichgewicht zu schaffen oder sich unfair oder ungerecht zu verhalten, nichts.
Im Bereich der Märkte kann Saturn zu Bewegungen Anlass geben, die innerhalb von eng umrissenen Grenzen und Bereichen stattfinden. Investoren vermeiden alles, was zu einem Kontrollverlust führen würde. Saturn ist nämlich ein „Kontrollfreak“, und die Waage ist davon besessen, als „fair“ und „ausgewogen“ wahrgenommen zu werden. Wenn unter solchen Konstellationen keine klare Mehrheit zustandekommt, die den einen Weg bevorzugt, können die Dinge in einer Sackgasse steckenbleiben. Dies führt zu einem „Stillstand“.
Diese Gleichung wird allerdings bald durch Jupiter und Uranus angereichert, die ins Widderzeichen treten und damit eine Opposition zu Saturn in Waage bilden. Uranus hat bereits seit den Wahlen vom 4. November 2008 eine Opposition zum Saturn gebildet, dies jedoch aus dem Fischezeichen heraus. Durch seinen Uebertritt ins Widderzeichen, ein wesentlich stärker forderndes Zeichen als das sensible Fischezeichen, ändert sich ab Ende Mai/Anfang Juni etwas, und diese Qualität wird mit Unterbrüchen bis März 2011 immer wieder spürbar sein. Jupiter und Uranus in Widder dürften mit „No action“ nicht zufrieden sein. Im Gegenteil, diese Kombination ist hochgradig entzündbar. Hier lautet die Dynamik: „Ich will mehr und ich will es jetzt.“
Auf der positiven Seite können Jupiter und Uranus sehr inspiriert und erfindungsreich sein. Unter einer solchen Konstellation kann recht plötzlich ein neuer Durchbruch stattfinden, indem ein Problem von einer völlig neuen Seite aus angegangen wird. Aus diesem Grunde erwähnte ich in der Kolumne von letzter Woche, dass Politiker auf Jupiter und Uranus in Widder warten sollten (Mai bis September), bevor sie versuchen, die Gesundheitsreform durchzubringen, denn der Symbolismus von Jupiter und Uranus in Widder legt Durchbrüche nahe. Allerdings gibt es vor dieser Periode (jetzt) und auch nach dem 9. September 2010 und bis 22. Januar 2011 mit Jupiter in Fische eine andere Qualität, welche Dinge wie Gesundheitsfragen regiert. So muss man Präsident Obama auch wieder Recht geben, wenn er sagt, „jetzt ist die Zeit“, diese Reform zu beschliessen. Jupiter und Uranus in Fische entsprechen einer Zeit, während welcher Mitgefühl für jene, die keine Gesundheitsversicherung haben, am stärksten ist. Das Problem ist allerdings, dass die Mehrheit der Menschen gegen die Reform eingestellt sind, wie sie gegenwärtig vorgeschlagen wird. Es macht den Eindruck, dass es Aenderungen braucht, bevor eine Mehrheit ihr zustimmt. Astrologisch suggerieren die Transite, dass dies zwischen Mai – September passieren könnte. Allerdings wollen Politiker, die für die Reform sind, auch nicht bis zu einer Zeitperiode warten, die so nahe bei den Zwischenwahlen liegt, die im November stattfinden. Dies erscheint ihnen für ihre Karriere als zu riskant.
Politik und Kosmos arbeiten allerdings nicht immer harmonisch zusammen. Mars wird diese Woche im Löwezeichen direktläufig. Dies heisst, dass das Marsprinzip nun besonders stark in Erscheinung treten wird und das Löwezeichen Leaderrollen nahelegt. So können wir erwarten, dass vonseiten des Weissen Hauses starke Anstrengungen unternommen werden, die Motion jetzt durchzuboxen. Die Haltung von „Vater weiss es am besten“ passt dabei zum Löwezeichen. Die Kinder dürften jedoch rebellieren, sobald Jupiter und Uranus ins Widderzeichen tritt. Das rebellische Gehabe könnte sogar schon in den zwei nächsten Wochen beobachtbar sein, wenn die Sonne ins Widderzeichen tritt, den Bereich, über den der Mars herrscht, und damit einen Vorgeschmack von dem geben, was Jupiter und Uranus im Widder bringen dürften.
Es kann heiss, sehr heiss zugehen. Und dies gilt auch für Aktienbörsen und Warenmärkte.
Ankündigungen
Raymond A. Merriman, der Herausgeber der MMA Reports, hat entschieden, den SOS Report ab Juli 2010 nicht mehr zu verfassen, um seine übermässige Arbeitsbelastung zu verringern. Der SOS Report wird ab Juli durch den MMA Cycles Report ersetzt, der schon bisher seit längerem auf Englisch erhältlich war und nun ab der zweiten Hälfte Februar auf Deutsch inklusive DAX und SMI erscheint.
Wir begrüssen diese Änderung, denn der MMA Cycles Report ist gezielter auf die Bedürfnisse der europäischen Kunden zugeschnitten. Bei Gold und Silber wird nicht mehr der XAU-Index besprochen, sondern der eigentliche Gold- und Silber-Preis für die nächsten Kontrakte. Der auf europäische Bedürfnisse zugeschnittene, in deutsch verfasste MMA Cycles Report beinhaltet einen Überblick über die kosmischen Konstellationen und die allgemeine Börsenlage, anschliessend eine Besprechung der US-Börse (DJIA), die Entwicklung der Gold- und Silber-Preise, Währungen, Rohöl, DAX und SMI. Weitere Details und Bestellung
Reisebericht von Raymond A. Merriman: Rückschau auf meine europäische Winterreise
Wenn Sie ein aktiver Short-term Trader sind, interessieren Sie sich vielleicht für unsere wöchentlichen oder täglichen Marktberichte mit short-term trading Empfehlungen (aber auf englisch). Der wöchentliche Bericht vermittelt vertiefte Analysen des DJIA, S&P und NASDAQ Futures, Eurowährungen (Cash und Futures), Dollar/Yen cash und Yen Futures, Schweizer Franken, T-Bonds, Sojabohnen, Weizen, Gold und Silber. Die täglichen Berichte decken alle diese Börsenindices plus Futures von Euro T-Bonds, Sojabohnen, Gold und Silber ab. Gehen Sie bitte für zusätzliche Informationen auch auf http://www.mmacycles.com/services.htm .
Bali 2011: Workshop über Finanz- und Mundanastrologie
Im September 2011 führen Raymond A. Merriman und Claude Weiss einen Intensiv-Workshop auf der Götterinsel Bali durch. Raymond Merriman lehrt über Finanzastrologie, Claude Weiss wird Ihnen die Mundanastrologie im Hinblick auf die Finanzmärkte näher bringen. Der gesamte Event findet in Englisch statt. Weitere Informationen bezüglich Preise und Anmeldung für diese einwöchige Intensiv-Veranstaltung sowie über die herrliche südpazifische Umgebung finden Sie unter http://www.heavenandearthworkshops.com/financial.html.
Über den Autor
Raymond Merriman ist professioneller Astrologe und Präsident
der Merriman Market Analyst, Inc., ein Unternehmen, spezialisiert in
Market Timing Produkten und Dienstleistungen. Er ist Verleger des "The
MMA Cycles Report", ein Börsenbrief, welcher von Banken,
Finanzinstituten, Investoren und Traders konsultiert wird. Merriman ist
Verfasser einer Reihe von astrologischen Büchern und Entwickler zweier
astrologischer Software-Systeme: Das FAR (Financial Astrological Research)
und das SOS (Stock Optimizing Selector) – Programm, welche Traders in
die Lage versetzen, künftige Umschlagpunkte in Aktien und Future-Märkten
zu identifizieren. Er kann über seine Website
erreicht werden.
Verwendungszweck: Ziel dieser wöchentlichen Kolumne ist es nicht, die zukünftigen Bewegungen der verschiedenen Finanzmärkte vorauszusagen. Dazu dienen die verschiedenen Abo-Berichte von MMA, im Gegensatz zu dieser Kolumne, die als kostenloser Service angeboten wird. Deren Zweck ist es, Leserinnen und Leser über die Verbindung zwischen astrologischen Faktoren, so wie sie sich am Himmel konstellieren, und menschlichen Aktivitäten zu informieren. Dabei wird gleichzeitig darüber berichtet, was an verschiedenen Börsen und weltweiten Finanzmärkten in der Vorwoche passierte und welche weiteren Entwicklungen und Veränderungen in der kommenden Woche antizipiert werden können. Die in diesem Zusammenhang wirksamen geokosmischen Faktoren werden gemäss dem Verständnis des Autors für solche Konstellationen interpretiert. Der Autor (Merriman) tut dies aus der Perspektive eines Analysten von Zyklen und im Hinblick auf militärische, politische, wirtschaftliche Entwicklungen und deren Bedeutung für die Finanzmärkte der Welt. Daraus können Aussagen resultieren, welche den Charakter von Voraussagen haben. Das primäre Ziel ist jedoch, bestehende Zusammenhänge aufzudecken und Leserinnen und Leser auf das psychologische Klima aufmerksam zu machen, welches gerade vorherrscht oder in der Zukunft zu erwarten ist – dies aus einer astrologischen Perspektive heraus. Dieses Vorgehen fusst auf der Hoffnung, dass dem Leser damit geholfen wird, die psychologische Dynamik zu verstehen, welche aktuellen Nachrichten zu politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen auf der Welt zugrunde liegt.
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